Startseite Presse Kontakt Impressum Sitemap | Partner login
Wellnesslexikon
Startseite » Kur & Wellness » Wellnesslexikon
Anwendungsbezeichung Anwendungsbeschreibung
Aloe Vera Die Aloe vera ist eine vielseitige Heilpflanze, die in Wüstengegenden heimisch ist. Durch ihre dicken, fleischigen Blätter erinnert die Aloe ein wenig an Kakteen, aber sie ist eine Lilienart, eng verwandt mit dem Affodil. In ihrer arabischen Heimat ist die Aloe schon seit über 6.000 Jahren als Heilpflanze bekannt. 
Aromabad Wohltuendes Bad mit ätherischen Ölen als Badezusatz. Je nach verwendeter Duftrichtung wirkt das Aromabad entspannend, anregend, aufmunternd oder erfrischend.
Ayurveda Wörtlich übersetzt bedeutet Ayurveda Lebensweisheit oder Lebenswissenschaft. Der Begriff stammt aus dem indischen Sanskrit und setzt sich aus den Wörtern Ayus (Leben) und Veda (Wissen) zusammen. Ayurveda ist eine Kombination aus Erfahrungswerten und Philosophie, die sich auf die für menschliche Gesundheit und Krankheit wichtigen physischen, mentalen, emotionalen und spirituellen Aspekte konzentriert. Dadurch hat Ayurveda einen ganzheitlichen Anspruch.
Dampfbad Dampfbäder zeichnen sich durch die feuchte Wärme mit 100% Luftfeuchtigkeit und nicht zu heißen Temperaturen (ca.45-50°C) aus. Sie entfalten eine wohltuende Wirkung auf angespannte Nerven und verkrampfte Muskeln. Die Hautporen öffnen sich und werden porentief gereinigt.
Erlebnisdusche Erlebnisduschen zeichnen sich durch verschiedene Düfte, Farben und Berieselungsarten aus. Sie sind inzwischen häufig in Wellnessbereichen von Hotels, Day Spas und Thermen bzw. Bäderanlagen anzutreffen. Sanitärhersteller haben inzwischen aber auch eine Vielzahl von Erlebnisduschen für den privaten Gebrauch im Badezimmer entwickelt.
Floating Floating bezeichnet das Bad in einer speziellen (nach oben geschlossenen) Wanne oder in einem offenen Becken, bei dem der Badende mit Unterstützung von hautwarmer, hoch angereicherter Sole (Salzwasser), abgeschirmt von äußeren Reizen, wie schwerelos an der Wasseroberfläche treibt und dabei die entspannende Empfindung des Schwebens hat.
Fussreflexzonen Massage Massage der Füße zur Stimulation von erkrankten Organen und Körperbereichen. Die Therapie basiert darauf, dass sich auf den Fußsohlen sog. Reflexwege befinden, die zu allen anderen Organen des Körpers führen. Durch eine Druckpunktmassage der entsprechenden Zonen sollen sich eventuelle Störungen der inneren Organe beeinflussen lassen.
Der Klient liegt bei der Behandlung in der Regel auf dem Rücken. Der Therapeut beurteilt das Aussehen der Füße und tastet sie ab. Dann massiert er die Füße, besonders die belasteten Reflexzonen.
Kinesis Kinesis bietet ihnen eine innovative Therapie und Trainingsmethode. Sie hilft ihnen dabei wieder schnell ihr Wohlbefinden und ihre Vitalität zu bekommen, die Einzigartigkeit der Bewegung des gesamten Körpers und die Möglichkeit Jedem Patienten und Trainierenden ein persönliches Erlebnis zu bieten , gewährleistet , das jeder Ergebnisse erzielt und engagiert und motiviert bleibt.
Klimakur Bei einer Klimakur werden zu Heilzwecken die Klimata eines Ortes genutzt. Eine heilklimatische Wirkung ist abhängig von der Reinheit, Feuchtigkeit, Bewegung und Erwärmung der Luft, der Stärke und Dauer der Sonneneinstrahlung, den Wetter- und Witterungseinflüssen, sowie der Jahreszeit. 
Maniküre Maniküre (vom lateinischen Manus=die Hand) ist die kosmetische Pflege und Behandlung der Hände (Handpflege). Sie umfasst: das Baden der Hände im warmen Seifenwasser, das Schneiden der Fingernägel, das Feilen der Fingernägel, das Entfernen abgestorbener Nagelhaut, das Polieren und/oder Lackieren der Fingernägel, das Eincremen der Hände.
Pediküre Bei der Fußpflege, auch Pediküre (vom lateinischen pes, pedis=der Fuß) genannt, werden im Wesentlichen die Zehennägel gekürzt und Hornhaut an den Füßen wird entfernt (auch die Hornschwielen namens Hühneraugen). Dagegen umfasst die medizinische Fußpflege oder Podologie auch direkte Behandlungen der Füße. Das Gegenstück für die Hände ist die Maniküre. Kosmetische Fußpflegemittel werden unterstützend zur Reinigung, Pflege und Desodorierung der Füße verwendet.
Spa Oberbegriff für Gesundheits- und Wohlfühlanwendungen sowie -einrichtungen, die häufig, aber nicht zwingend einen Bezug zum Medium Wasser aufweisen. Der Begriff Spa leitet sich vermutlich vom belgischen Kurort Spa ab. Die häufig in der Presse, in Prospekten und auf Internetseiten veröffentlichte Erklärung Spa = sanus per aquam (Gesundheit durch Wasser) ist mit größter Wahrscheinlichkeit nicht nur grammatisch falsch.  Der Begriff beinhaltet dennoch Referenzen zur antiken Bäderkultur, denn Spa-Einrichtungen haben häufig einen Bezug zu dem Wellness-Element Wasser. Auch Kur- und Bäderorte werden im internationalen Sprachgebrauch inzwischen als Spa (dem Ortsnamen nachgestellt) bezeichnet.
Die Begriffe Spa-Hotel und Spa Resort kommen ursprünglich aus den USA und bezeichnen dort Einrichtungen, die im Umfeld eines Hotelbetriebes Anwendungen und Behandlungen aus den Bereichen Kosmetik und Wellness, teilweise auch mit Bezug zur europäischen Heilbäderkultur, anbieten. In den USA gibt es kein vergleichbares Kur- und Bädersystem wie in Deutschland. Vor ein paar Jahren schwappte der Begriff dann nach Deutschland über. 
Thalasso / Thalasso-Therapie Der Begriff leitet sich von den griechischen Worten "thalassa” (Meer) und "therapeia” (Pflege) ab. Wörtlich übersetzt heißt Thalasso-Therapie "Heilbehandlung durch das Meer". Bereits im antiken Griechenland wurde Meerwasser zum Zwecke der Gesundheit genutzt. Der griechische Arzt Hippokrates (460 - 377 v. Chr.) hat in seinen Schriften entsprechende Behandlungsmethoden für Rheuma und Ischiasleiden festgehalten.1865 veröffentlichte der Franzose Bonnadiere eine Doktorarbeit mit dem Titel ”Thalasso-Therapie” und definierte sie erstmals als Heilbehandlung durch das Meer.
Im Laufe der Jahrhunderte ging dieses Wissen verloren. Besonders im mitteleuropäischen Raum wurde lange Zeit, auch durch den Einfluss der Kirchen, kaum mehr gebadet. 1750 stellte ein Londoner Arzt fest, dass Küstenbewohner weit weniger krank waren als die übrigen Menschen. Das bewog ihn, seine Patienten mit Meerwasserbädern zu behandeln und er hatte damit Erfolg.
In Frankreich wurde in den 1960er Jahren das erste Thalasso-Therapie-Zentrum eröffnet. Heute werden weltweit – insbesondere aber in französischen und nordafrikanischen Küstenorten - Thalasso-Kuren angeboten, die neben der medizinischen Indikation in jüngster Vergangenheit vor allem den Beauty-und Wellness-Aspekt in den Vordergrund rücken und dabei auch methodisch zum Teil stark variieren. Die reine Meerwasserbehandlung hat sich in den letzten Jahren zu einer "Heilbehandlung rund ums Meer" entwickelt, denn neben den heilsamen Wirkungen des Meerwassers (Hydrotherapie) werden Packungen (Algen, Fango) oder Bäder mit Schlamm oder Algen und Wanderungen am Strand im gesunden Küstenklima (Klimatherapie) angeboten.
Idealerweise liegen die Kurzentren höchstens 500 Meter vom Meer entfernt. 
Thermalbad Therm kommt aus dem Griechischen und heißt warm. Quellwasser mit einer natürlichen Wassertemperatur über 20° C, das einer Tiefe von mehreren Tausend Metern entspringt, darf sich Thermalwasser nennen.Die ersten Thermen sind aus der Zeit des Römischen Reiches bekannt. Es gab Thermen in Form von kleinen Badestuben (balneo) bis hin zu den prächtigen Kaiserthermen. Die Nero-Thermen waren die ersten einer Reihe großer prunkvoller Bauten, die den Römern neben hygienischen Motiven auch soziale und emotionale Bedürfnisse erfüllten. Der Körper befindet sich in der Regel vollständig im warmen Thermalwasser. Die Wärme wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend. Durch die erhöhte Temperatur entspannen sich die Muskeln, das Bindegewebe wird elastischer. Diese Eigenschaften machen Thermalwasser unter anderem auch zum Heilmittel für rheumatische Erkrankungen aller Art.
Die mineralische Zusammensetzung des Wassers verstärkt die gesundheitlichen Effekte. Natrium-Chlorid (= Kochsalz), Magnesium, Calcium, Kalium, Sulfat und Hydrogencarbonat, Eisen, Selen, Jod, Brom besitzen unterschiedliche Wirkungen und Indikationen.
Trinkkur / Heilwasser Das bewusste, zum Teil verordnete Trinken von Heilwasser mit therapeutischer oder präventiver Absicht. Trinkkuren mit Heilwässern waren noch im 19. Jahrhundert bei Störungen der Verdauungsorgane ein beliebtes therapeutisches Mittel. Später wurde die Trinkkur durch Medikamente verdrängt.
Als natürlicher Gesundbrunnen wird natürliches Heilwasser gegenwärtig von Ärzten, Ernährungswissenschaftlern und gesundheitsbewussten Menschen wieder neu entdeckt und therapiebegleitend eingesetzt. Natürlichen Heilwässern kommen durch langjährige balneologische Forschungen abgesicherte Heilwirkungen zu, die nachgewiesen sind. 
Wellness Ein Prozess ganzheitlichen Wohlbefindens im Kontext (wissenschaftlich gesicherter) gesundheitsfördernder Faktoren. Laienverständlich ausgedrückt: Genussvoll gesund leben. Der Begriff Wellness ist in der Literatur erstmals 1654 erfasst und bedeutete bereits vor mehr als dreihundert Jahren Gesundheit und Wohlbefinden.
In den Anfängen der präventivmedizinischen Bewegung in den USA gelangte der Begriff in den 1950er Jahren zu ständig wachsender Popularität, zunächst in Fachkreisen, dann zunehmend auch in der Öffentlichkeit.
Insbesondere durch die Arbeiten und Veröffentlichungen von Halbert Dunn, John Travis, Donald Ardell und Gerhart Hettler entwickelte sich in den USA eine Wellness-Bewegung ("Wellness Movement"). Staatliche und privatwirtschaftliche Träger entdeckten im Wellness-Konzept seit den 1970er Jahren ein probates Mittel zur Senkung lebensstilbedingter Gesundheitskosten.
Seit Anfang der 1990er Jahre gewann der Begriff Wellness auch in Deutschland an Bekanntheit, wenngleich seine Verwendung oftmals kaum oder keine Bezüge zu seiner Herkunft und eigentlichen Bedeutung mehr erkennen läßt. Dennoch bleibt er in seiner Kernaussage heute und auch in der Zukunft vor allem ein Synonym für ein positiv geprägtes Verständnis von Gesundheit, im Sinne der Weltgesundheitsorganisation und der Salutogenese-Forschung.


Zurück
WEBCAMS WETTER